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Миссия «Мюнхен»: отчет о поездке

Наша выездная практика в Мюнхене проходила с 4 по 10 августа 2014 года. Полный фотоотчет можно посмотреть в альбоме вконтакте и по тегу #AugustMünchenDeutsch в инстаграме. Здесь мы приводим выдержки из дневника участников, финальный видеоотзыв и послесловие от Татьян.

Montag, 04.08

Iveta Steblevska
Der erste Tag in München begann mit einem Stau. Ich fuhr mit der S-Bahn zum Marienplatz und plötzlich blieb der Zug stehen. Der Fahrer annoncierte den Grund, aber ich verstand ihn gar nicht. Deshalb entschied ich mein Deutsch anzuwenden. Ich fragte eine ältere Frau, wie lange wir stehen werden?
Das war eine sehr nette Dame, die mir nicht nur die Verkehrssituation erklärte, sondern auch sich für den Zweck meiner Reise nach München interessierte und mich bis zum Marienshof begleitete.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit Anja Akimova und Mimi (unserer neuen Bekannten aus München) im Olympiapark. Wir stiegen auf den Olympiaturm, dessen Höhe 291,28 Meter beträgt. Dort wollten wir weder sprechen noch Fotos machen. Das kann man nicht beschreiben, das muss man unbedingt sehen!

Dienstag, 05.08

Lisa Vassiljeva
Unsere erste Aufgabe war, sich über die bedeutendsten Shoppingmeilen Münchens zu informieren. Im Stadtzentrum neben Galeria Kaufhof haben wir zwei nette Mädchen nach Einkaufsmöglichkeiten gefragt. Sie haben uns erzählt, wo sie am besten einkaufen, wo es teuer und wo es günstiger ist. Dann haben wir uns über die Preise informiert. Es war interessant, über die nationale bayerische Kleidung zu erfahren. Ein Dirndl kann man nicht so teuer kaufen — es kostet ab 70 Euro. Eine Lederhose kostet ab 100 Euro.

Mischa Mjatlev
Unser erstes Ziel war Münchner Freiheit, es erreichten wir sehr schnell. Das ist nur eine Station mit der U-Bahn. Da befindet sich die Statue von Monaco Franze (Helmut Fischer), über die wir erfahren mussten. Wir setzten uns an einen Tisch, direkt neben der Statue, und während der Kellner das Frühstück servierte, fragten wir ihn nach ihr. Davon wusste er sehr viel, und was er erzählte, war mehr als genug, um die erste Aufgabe zu erledigen.
Das zweite Ziel war das Café Vorhoelzer. Das fanden wir nicht weit von der alten Pinakothek. Das Cafe liegt auf dem Dach der TU. Von da aus, wie es uns gesagt wurde, kann man einen schönen Blick über die Stadt genießen, Käffchen schlürfen und in aller Ruhe an die Launen des Schicksals denken. Alles stimmt: der Blick ist schön, die Lage ist ruhig, ein guter Ort, um nachzudenken.

Mittwoch, 06.08

Anna Krivova
Um 19 Uhr sollten wir uns auf der Theresienwiese treffen.
Natürlich sind wir früher angekommen, um anzuschauen, wo das berühmte Oktoberfest geht.
Überraschung für die ganze Gruppe wurde das Erscheinen unserer Lehrerinen — Tatjana Orestova und Tatjana Yartseva, — in schönen bayerischen nationalen Dirndln. Später wurden wir fotografiert und besprachen den vergangenen Tag. Es war ein sehr interessanter Tag mit vielen Eindrücken.

Donnerstag, 07.08

Valery Strelnik, Auf der Suche nach „Wolpertinger“
Der Tag hat wie üblich mit der Verteilung der Aufgaben angefangen. Lena D. und ich haben diesmal zwei Aufgaben bekommen, eine davon war besonders interessant und ungewöhnlich. Wir mussten erfahren, was das Wort „Wolpertinger“ bedeutet, das Ding auch irgendwo in München finden und zum Beweis fotografieren.
Anfangs haben wir gedacht, dass all das sehr kompliziert wird (und das war tatsächlich nicht besonders leicht, sonst wäre es nicht so spannend), aber fast alle Münchner (mit nur einer Ausnahme), die wir angesprochen haben, waren sehr nett, freundlich, hilfsbereit und, was uns besonders beeindruckt hat, informiert. Jeder hat uns etwas Interessantes und Neues erzählt. Und in kurzer Zeit haben wir alle Informationen gesammelt.
Zuerst haben wir festgestellt, dass das Wort „Wolpertinger“ der Name von einem Tier ist, das es in der Wirklichkeit nicht gibt! Normalerweise sieht das Fabelwesen wie ein Hase mit einem Geweih aus, hat aber auch andere Gestalten. Dann haben wir erfahren, dass sich früher in den alten Gaststätten Jäger gesammelt haben, um Jagdgeschichten einander zu erzählen. Und wenn jemand angefangen hat, seine Geschichte zu übertreiben, hat dann jemand anderer gesagt: „Ja, ja, ich hab’ auch ‘nen Wolpertinger gesehen!“ Letztendlich wurde uns noch eine Sage berichtet. Laut der Sage wohnt das Tier auf dem einzelnstehenden Berg namens „Wendelstein“ und läuft die ganze Zeit nach einer bestimmten Richtung um den Berg herum, deshalb hat es verschiedene Länge der Beine. Der Wolpertinger wechselt nie die Richtung seines Laufs, sonst fällt er den Berg hinunter.
Also, wir sind durch die Stadt gegangen, haben mit den Passanten gesprochen und haben schon Vieles über das Tier erfahren, aber konnten es immer noch nicht finden. Wie kann man eigentlich ein Wesen finden, das es nicht gibt!? Schließlich hat man uns empfohlen, beim Jagdmuseum neben dem Marienplatz vorbeizugehen. Und tatsächlich, genau in dem Museum, haben wir den Wolpertinger gefunden! Natürlich nicht den richtigen, sondern seine Darstellung auf einer Postkarte, aber trotzdem ist es uns gelungen, unsere Aufgabe zu lösen. Wir haben sozusagen wirklich gut gejagt.

Freitag, 08.08

Lena Sergeeva
Ich kann den Freitag zu den schönsten Tagen unserer Reise zählen. Wir haben uns am Maxmonument in der Maximilianstrasse getroffen. Die Maximilianstrasse sieht meiner Meinung nach sehr imposant aus. Meine Aufmerksamkeit hat sofort ein Gebäude erregt. Das war die Regierung von Oberbayern. Gegenüber gibt es das Staatliche Museum für Völkerkunde. Nach einer Tasse Kaffee am Staatlichen Museum gingen wir weiter zur Klosterkirche St. Lukas. Nicht weit von dieser Kirche gibt es einen Park. Da das Wetter schön war, sind wir einfach etwa 2 Stunden spazierengegangen. Das war einfach g-g-eil!

Svetlana Smirnova
Aufgaben, die wir jeden Morgen bekommen haben, waren spannend. Ich hatte keine Angst, mit den Leuten zu reden, im Gegenteil, das hat mir Spaß gemacht. Alle Leute, mit denen ich gesprochen habe, waren nett, freundlich und hilfsbereit.
Besonders interessant war für mich der Besuch des Viktualienmarktes, weil man dort das gewöhnliche Leben von München sehen und manche Lebensmittel probieren kann. Ich habe leckeren Honig mit Zimt, Ingwer und Vanille gekauft. Außerdem habe ich einen Pavillon gefunden, wo hausgemachter Senf mit verschiedenen Geschmäcken und Zusätzen verkauft wird. In München ist es üblich, seine weltbekannte Weißwurst mit süßem Senf zu essen. Ich habe dort zum ersten Mal Senf mit Orange oder Feige gesehen. Und auch war es überraschend, dass man in eigenes Glas (z.B. 1 Liter) Senf kaufen kann.

Видеоотзыв


Дойч-Клуб выражает особую благодарность участнику поездки Андрею Козлову, который оформил и смонтировал этот клип.

Послесловие Татьян

Мюнхен: мы всем довольны.

Мы считаем, что поездка в Мюнхен удалась на славу. Погода была отличная, еда — отменная, пиво — вне обсуждений.

Наши люди великолепно справились с заданиями и порадовали нас ответственным подходом к делу: в поисках необходимой информации отказывались пользоваться интернетом и отнюдь не довольствовались советами прохожих обратиться в инфопойнт для туристов. Напротив, наши люди проявляли настойчивость и расспрашивали мюнхенцев с похвальным рвением. Все найденные объекты были дотошно исследованы, и отчеты о выполненных заданиях отличались отрадной обстоятельностью.

А самое приятное — то, что вся наша группа очень быстро сплотилась и в свободное от заданий время знатно повеселилась. Причем, что самое удивительное, наши агенты продолжают поддерживать связь друг с другом и по возвращении в Питер.

Мы благодарим всех за прекрасную неделю в Германии и ждем новых идей для следующей поездки.